Online-Vermarkter im Image-Vergleich: derStandard.at vor Google und ORF-Enterprise.

Im Auftrag von Werbeplanung.at ging das Wiener Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral dem Image heimischer Online-Vermarktungsunternehmen aus Sicht von Mediaagenturen auf den Grund.

Werbeplanung.at

Einmal mehr nahm das Wiener Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral im Auftrag von Werbeplanung.at das Image der heimischen Online-Vermarkter unter die Lupe. Integral befragte dazu jene, die am intensivsten mit den Vermarktern zu tun haben: nämlich Mitarbeiter in Mediaagenturen. Die Interviewer von Integral erhoben die Einstellung der Mediaplaner zu den jeweiligen Online-Vermarktern in folgenden Dimensionen:

- Erreichbarkeit
- Flexibilität
- Beratungskompetenz
- Schnelligkeit (Dauer bis zum Erhalt des Angebots)
- Kampagnensteuerung
- Research
- USP des Angebots
- Zielgruppenstärke
- Reichweitenstärke
- Angebot individueller Werbeplätze
- Angebot kreativer Werbeformen
- Erfüllung der vereinbarten Leistung
- Preis-Leistungs-Verhältnis

Daraus ergibt sich einerseits das Bild, das die mit Online-Mediaplanung befassten Mediaagentur-mitarbeiter von der heimischen Online-Vermarkterlandschaft haben, aber natürlich auch das Image jedes einzelnen Online-Vermarkters, wobei sowohl Vermarktungstöchter, Online-Vermarktungsabteilungen oder Portfoliovermarkter in die Studie Aufnahme fanden. Interessant ist natürlich auch der Overall-Vergleich der Ergebnisse der Online-Vermarkter-Studie von heuer mit jenen des Vorjahres.

Zu wenig kreative Werbeformate

In der täglichen Zusammenarbeit sind die Mediaagenturen mit den Online-Vermarktern zufrieden. Im Jahresvergleich fiel die Bewertung durch die Mediaagenturvertreter quer über alle Online-Vermarkter hinweg mehr oder minder gleich wie in den Vorjahren aus: Die Mediaagenturen sind mit Erreichbarkeit, dem Reporting, der Beratungskompetenz, der Schnelligkeit in der Angebotslegung, der Flexibilität, der Kampagnensteuerung, Erfüllung der vereinbarten Leistung sowie der Zielgruppen- und der Reichweitenstärke durchaus zufrieden, was einen Notendurchschnitt von 1,7 bis 2,2 zur Folge hat (Schulnotensystem).

Ausbaufähig erscheinen aus Mediaplanersicht über alle Online-Vermarkter hinweg das Angebot im Bereich Research, USP des Angebots, individuelle Werbeplätze sowie Preis-Leistungs-Verhältnis, wo der Notendurchschnitt bei 2,3 liegt. Die schlechteste Note der Mediaagenturvertreter gab’s übrigens im Fach Kreative Werbeformate – da lag der Notendurchschnitt bei vergleichsweise schwachen 2,5 Prozent.

derStandard.at hat die Nase vorn

Den besten Notendurchschnitt aller Online-Vermarkter in Österreich schaffte heuer die Vermarktungsunit von derStandard.at – dicht gefolgt von Google und der ORF-Enterprise. derStandard.at glückte damit der Sprung von Platz 4 im Vorjahr auf den obersten Stockerlplatz. Das Kunststück gelang, da derStandard.at gleich mehrere Top-3-Platzierungen in den Einzeldimensionen erlangen konnte: Platz 1 bei Individuelle Werbeplätze, Flexibilität, Erreichbarkeit und Schnelligkeit sowie Platz 2 bei Beratungskompetenz und Zielgruppenstärke.

Über den zweitbesten Notendurchschnitt darf sich in der diesjährigen Online-Vermarkter-Studie von Werbeplanung.at die Vermarktungsmannschaft des Display-Netzwerks von Google Österreich freuen: Platz 1 bei den Dimension Reichweitenstärke, Zielgruppenstärke, Reporting, Research, USP des Angebots und Kampagnensteuerung sowie Platz 2 bei Erfüllung der vereinbarten Leistung und Preis-Leistungs-Verhältnis verdeutlichen eindrucksvoll, wie sich Google als Vermarkter binnen Jahresfrist massiv verbessert hat. Im Vorjahr war noch der Gesamtrang 20 zu Buche gestanden, heuer schaffte Google fast den Sprung nach ganz oben.

Gleich hinter Google reihte sich ein weiterer Vermarkter ein, der einen riesigen Satz nach vorne machte: Im Vorjahr noch auf Gesamtrang 24 klassiert, reihte sich der ORF.at-Vermarkter ORF-Enterprise heuer mit dem drittbesten Notendurchschnitt knapp hinter derStandard.at und Google ein. Mit jeweils Platz 2 bei Reichweitenstärke, Zielgruppenstärke und Kampagnensteuerung sowie Platz 3 bei USP des Angebots und Erfüllung der vereinbarten Leistung setzt die ORF-Enterprise ein klares Ausrufezeichen.

Vorjahressieger Alpenord gelang mit dem fünften Platz in der Overall-Klassierung der Online-Vermarkter eine schöne Bestätigung des Ergebnisses aus dem Vorjahr. Und auch der im Vorjahr auf Rang 2 des Gesamtrankings gereihte Online-Vermarkter httpool ist mit Gesamtrang 4 auch noch unter den bestbenoteten Vermarktern des Landes.

Die Overall-Klassierung der Online-Vermarkter ergibt sich aus dem Notendurchschnitt in sämtlichen Dimensionen – von „Erreichbarkeit“ bis „Flexibilität“. Wenn Sie wissen wollen, wo die weiteren Online-Vermarkter klassiert sind, wenden Sie sich an office@medienwirtschaft.at und sichern Sie sich die Online-Vermarkter-Studie um 1.500 Euro mit allen Rankings und Detailergebnissen. 

Vermarkterstudie 4

Das Untersuchungsdesign

Die Online-Vermarkter-Studie des Wiener Markt- und Meinungsforschungsinstituts Integral im Auftrag von Werbeplanung.at hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Image der am heimischen Markt tätigen Online-Vermarkter bei den österreichischen Mediaagenturen auf den Zahn zu fühlen.

Die Agenturvertreter wurden gebeten, ihre Zufriedenheit mit dem jeweiligen Vermarkter in den unterschiedlichsten Dimensionen zu bewerten. Die Ergebnisse der Vermarkter-Studie von Integral basieren auf 101 Telefon-Interviews mit Mediaagenturvertretern, die in ihrer tagtäglichen Arbeit mit Online-Vermarktern zu tun haben. Die Feldarbeit fand von 7. bis 26. Februar 2013 statt.

Die komplette Studie – mit sämtlichen Breaks, Rankings und Detailergebnissen – können Sie um 1.500 Euro unter der E-Mail-Adresse office@medienwirtschaft.at bestellen.

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