Konstantin Kasapis von SlopeLift präsentiert die SEO-Trends für 2017.

Gastbeitrag von Konstantin Kasapis, Gründer und Geschäftsführer der Performance-Marketing-Agentur SlopeLift

Konstantin Kasapis, Geschäftsführer der Agentur SlopeLift, präsentiert in seinem Gastbeitrag die SEO-Trends für 2017.   © Slopelift

Als Suchmaschinenoptimierer orientieren wir uns an den Rankingfaktoren von Suchmaschinen. Google und Co streben wiederum danach, Nutzern relevante und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu liefern. Google wird immer besser dabei, die Nutzerintentionen hinter einer Suchanfrage zu verstehen. 2016 wurde Google’s RankBrain Teil des Ranking Algorithmus. Die SEO-Praktiken der Zukunft sollten sich also verstärkt auf User Intention und User Experience konzentrieren.

Mobile: Lesbarkeit, Ladezeit und optimierte Darstellung

Da User vermehrt auf mobilen Endgeräten suchen, rückt die mobile Optimierung von Websites immer mehr in den Vordergrund. Dazu zählen nicht nur Faktoren wie Lesbarkeit und eine optimierte Darstellung der Inhalte, sondern auch die Ladezeit der Webseite. Wer heutzutage über keine optimierte mobile Variante seiner Webseite verfügt, riskiert hohe Absprungraten und kann das Rankingpotenzial auf mobilen Endgeräten nicht nützen. Mobile steht also nicht nur 2017, sondern auch in der Zukunft der Suchmaschinenoptimierung ganz klar im Vordergrund.

Accelerated Mobile Pages: Interessante Neuerung

Eine interessante Neuerung, die bereits verstärkt in den SERPs zu erkennen ist, sind AMPs (Accelerated Mobile Pages). AMPs sind HTML Webpages, die extra für mobile Endgeräte erstellt werden und sich ganz einer positiven User Experience verschrieben haben. AMPs werden im Google AMP Cache gespeichert und können so extraschnell an den User geliefert werden. Die beschleunigten mobilen Pages sind in den Suchergebnissen als solche gekennzeichnet. Ob AMPs bald mobile Suchergebnisse dominieren, wird sich zeigen.

Rich Cards & Featured Snippets

Google bietet Nutzern immer wieder neue, attraktive Suchergebnisse abseits der klassischen SERPs. So sehen wir zum Beispiel Knowledge Graphs rechts neben den Ergebnissen oder auch Rich Cards für Rezepte. Für solche Einblendungen ist es essentiell sich mit dem Mark-Up von Schema.org zu befassen. Außerdem hat Google sogenannte Featured Snippets ins Leben gerufen, die als Antwort auf eine Suchanfrage direkt unter der Suchmaske erscheinen. Diese hervorgehobenen Boxen enthalten eine Zusammenfassung der Antwort und können als einfacher Absatz, als Liste oder als Tabelle strukturiert sein. Featured Snippets gibt es mittlerweile auch schon im deutschsprachigen Raum. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird es also immer wichtiger, sich bei der Keyword-Recherche mehr mit Fragestellungen und der Beantwortung dieser bei der Content-Erstellung zu befassen, denn Featured Snippets können zu mehr Klicks und Traffic führen.

Konstantin Kasapis ist Gründer und Geschäftsführer der Performance-Marketing-Agentur SlopeLift.