Content Marketing muss Emotionen erzeugen.

Content Marketing darf fast alles sein. Außer emotionslos und langweilig sein. Die tägliche Content-Menge wird größer. Auffallen muss richtig gut gemacht sein.

Tom Kattermann, Head of Solutions Yahoo: "Content kann noch so hochwertig sein. Ohne richtiger Aussteuerung in die exakte Zielgruppe wird Inhalt schnell wertlos."   © Yahoo Deutschland

Content Marketing bleibt auch 2017 für Experten eine angesagte Marketing-Disziplin. Daran ändern auch die Schwächen und die Graubereiche der Disziplin nichts. Fix ist, dass sich Content Marketing in der täglichen Inhalte-Flut behaupten und Wege finden muss, daraus hervorzustechen. 

Yahoo Deutschland will mit Tipps und einer Checkliste dazu beitragen, dass Content Marketing wirkungsvoll und nachhaltig in die Praxis umgesetzt werden kann. Ausgangsbasis dafür ist, wie auch für jeden andere Marktkommunikation, dass "Marken ihre Botschaften klar auf Nutzer ausrichten und ihnen relevante Inhalte mit Mehrwert bieten". Sowie "im richtigen Moment auf Emotionen - inhaltlich und situativ - zu setzen". 

Tom Kattermann, Head of Solutions bei Yahoo Deutschland, drückt dieses Grundprinzip so aus: "Wer die richtigen Botschaften im richtigen Moment an die richtige Personen adressieren möchte, kommt auch im Content Marketing nicht mehr daran vorbei, auf nutzer-zentrierte Inhalte und Emotionen zu setzen". Er gibt zu bedenken, dass "Content noch so hochwertig sein kann. Aber ohne gezielte Aussteuerung und ohne Berücksichtigung der Zielgruppe wird er schnell wertlos." 

Kattermanns Kern-Botschaft: Emotionen sind die wichtigste Währung von Content Marketing. Ganz neu ist das auch wieder nicht. Trotzdem muss immer wieder erinnert werden, dass Menschen mittels Emotionen erreicht werden. Das ist aber auch richtig schwere Arbeit. Das sollte auch einmal gesagt werden. 

Der Yahoo-Manager empfiehlt die intensive Auseinandersetzung mit Inhalte-Nutzungsverhalten von Konsumenten. "Denn je entspannter die Situation ist, in der sich Menschen befinden, desto eher sind sie für eine Interaktion mit Marken empfänglich", wiederholt Kattermann ein unveränderbares Kommunikationsgesetz. In einer Yahoo-Studie zeigt sich, dass Konsumenten beim Einkaufen und Reisen aufnahmebereiter für Marken-Inhalt als sonst sind. 

Zur menschlichen Nutzungssituation sollten sich Content-Marketer folgende sechs Fragen beantworten: 

  • Welche Daten stehen für eine Auswertung zur Verfügung?
  • Welches Display und welchen Kanal nutzen Verbraucher, um Inhalte zu konsumieren?
  • Findet eine parallele Second Screen-Nutzung auf einem mobilen Bildschirm statt?
  • In welchem Momenten und bei welchen Aktivitäten befindet sich der Nutzer wenn er Inhalte abruft?
  • Ist der Nutzer emotional involviert?
  • Welche Eigenschafter hat der Content, um Nutzer emotional zu berühren?

Die richtigen Zeitpunkte Menschen zu erreichen und zu berühren, nennt Kattermann Seamless Moments. Dabei stimmen Kontext und die emotionale Lage in der Content-Rezeption überein. Bei Yahoo ist man überzeugt, dass 50 Prozent dieser Momente während der Second-Screen-Nutzung auf mobilen Bildschirmen stattfinden und deshalb eine echten Mehrwert bieten. In dieser Zeitspanne, an die man sich herantasten muss, sind Menschen zu rechten Zeit mit relevanten Inhalten zu erreichen. 

 

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