Mobile und TV teilen sich Werbebudgets.

Das Mobile Advertising-Unternehmen Yoc ist überzeugt, dass sich Werbebudgets künftig vorrangig auf Mobile und TV aufteilen werden.

Mobile und TV könnten sich in Zukunft den Löwenanteil der Werbeausgaben teilen. Darauf laufen verschiedene Prognosen, unter anderem auch von Yoc, hinaus.    © YOC

Bis 2020, so US-Marktprognosen, könnten 130 Milliarden Dollar der weltweiten Werbeausgaben in Mobile Video investiert werden. Seit 2015 boomt dieses Kommunikationssegment. Im vierten Quartal 2016 erfolgten, wie die Berechnung des Videoplattform-Anbieters Ooyala ergab, "mehr als die Hälfte der Video-Aufrufe durch mobile Endgeräte. 

Diese Entwicklung ist daher Thema für die Mediaplanung. Dirk Kraus, CEO von Yoc, ist sich deshalb sicher, dass "Mobile und TV deshalb beliebt sind, weil deren Nutzer nicht über ein Produkt lesen wollen. Sie wollen es erleben". Und aus Gründen der Erlebnis-Intensität werden sich, argumentiert Kraus, Budgetplaner in ihrer Investitionstätigkeit auf diese beiden Kanäle konzentrieren. Der Yoc-CEO stützt sich dabei auch auf Werbewirkungsstudien. Ihnen zufolge sind Werbebotschaften, die über einen Second Screen wahrgenommen werden, einprägsamer. Wird in der Werbung TV und Smartphone kombiniert und aufeinander abgestimmt, lässt sich die Steigerung von Marken-Erinnerung und Wiedererkennungswert erreichen.

TV-Spots nehmen und so wie sie sind auf Smartphones ausspielen, funktioniert nicht. Aufgrund unterschiedlicher Endgeräte-Nutzungsverhalten und, beispielsweise, Aufmerksamkeitsspannen sind Mobile kürzere Spot-Längen notwendig. Kraus spricht von Längen im Ausmaß von 10 bis 15 Sekunden. Und er ist auch überzeugt, dass "vertikale mobile Werbeformate, die nach Viewability also nach tatsächlichen Sichtkontakten abgerechnet werden können" die zentrale Rolle in der Wirtschaftlichkeit mobile Kampagnen spielen. 

Als Beleg für seine Argumente dient die letzte Nespresso-Kampagne, die, abgesehen von der Marke, mit George Clooney als Markenbotschafter grundsätzlich über Kommunikationsstärke verfügt. Yoc adaptierte den Spot für den österreichischen Markt, passte ihn in ein vertikales Werbemittel - Understitial Vertical Video - ein, das nativ in Werbeträger integriert wurde und hinterlegte es mit der entsprechenden Messbarkeit. Das brachte die gewünschten, gesteigerte Markenerinnerung. 

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